Museen, Ausstellungen

Eine Reihe von Ausstellungen und Sammlungen erwartet Sie in Mosonmagyaróvár. Wenn Sie während der ärztlichen Behandlungszeit Lust darauf bekommen, die kulturellen Werte der Stadt kennenzulernen, können Sie zwischen den Sehenswürdigkeiten reich wählen. In den Folgenden empfehlen wir Ihnen einige Sammlungen und Museen. Die Öffnungszeiten haben wir nur als Information angeführt, diese können natürlich abweichen.

Hansági Museum

Das Hansági Museum verblendet seine Besucher unter anderem mit reichem archäologischem Befundmaterial. In Mosonmagyaróvár und seiner Umgebung wurden die ersten fortlaufenden archäologischen Forschungen am Ende des 19. Jahrhunderts angeknüpft, als der Historische und Archäologische Verein von Komitat Wieselburg (Moson) mit Führung eines ortsansässigen Notars, Ágost Sőtér gegründet wurde. Die Forschungen wurden zwar im Jahre 1905 mit dem Tod des Gründers eingestellt, aber so viel Zeit war gerade genug dafür, dass viele – wissenschaftlich abschätzbaren – Befunde hervorkommen. Diesen archäologischen Grabungen ist auch die Erkenntnis und Erschließung der unter anderem früher unbekannten Kultur des Bronzezeitalters zu verdanken. Dies ist die sogenannte Wieselburger Kultur.

Hansági Museum

Zurzeit enthält die archäologische Sammlung etwa 50.000 Gegenstände, welche die Erinnerungen der auf dem Gebiet der alten Wieselburg seit 7 000 Jahren lebenden allen Volksgruppen enthält. Anhand der von 150 Erschließungsorten stammenden archäologischen Befunde ist die ganze Geschichte des Gebietes zu verfolgen. Das bedeutendste Befundmaterial stammt aus der Urzeit, der Antike und der Völkerwanderung, aber die archäologische Sammlung aus dem Mittelalter ist auch beachtenswert.

Die ortgeschichtliche Sammlung des Hansági Museums wurde gleichzeitig mit der Gründung des Historischen und Archäologischen Vereins von Komitat Wieselburg ins Leben gerufen. Damals gelangte eine große Zahl an Gegenständen und Dokumenten in das Eigentum des Vereins, viel mehr Urkunden gelangten hinein als Gegenstände, welche Unterlagen von Antal Jankovich Kunstsammler für den Verein angeboten wurden. Das Maß des Museumsmaterials nahm zwischen den zwei Weltkriegen wieder durch Schenker zu. Die ortgeschichtliche Sammelarbeit des Museums begann ab den 1950-er Jahren regelmäßig zu sein. Die Sammlung wurde von so von herausragend wichtigen Gegenständen vergrößert, wie die Waffensammlung oder die alten Klischees der Druckerei von Sándor Czéh.

Die volksgeschichtliche Sammlung des Hansági Museums ist auch beachtenswert. Eine Vielzahl von Gegenständen von volkskundlichen Erinnerungen ist hier aus der deutschen und kroatischen Nationalkultur zu finden. Unter den Ausstellungsgegenständen gibt es auch einige, die mit den Urbeschäftigungen des durchflossenen Gebietes zwischen Wasen und der Kleinen Schüttinsel n Verbindung sehen: Goldgräberei, Fischerei, Krebsfang und Wildfang.

Mosonmagyaróvár, Szent István király Strasse. 1.
Telefon: 0036/96/213-834
Webseite: http://hansagi.gymsmuzeum.hu
E-Mail: hansagi@gymsmuzeum.hu

Öffnungszeit:

  • 1. März - 30. April: von 10 bis 14 Uhr
  • 1. Mai – 31. August: von 11 bis 17 Uhr
  • 1. September – 31. Oktober: von 10 bis 14 Uhr
  • 1. November – 28. Februar: geschlossen
  • Sonntag und Montag: Ruhetag

Vorher angekündigte Gruppen werden im ganzen Jahr an Arbeitstagen zwischen 8 und 16 Uhr empfangen. Informationen und Anmeldung unter der Telefonnummer 96/212-094 oder der E-Mail Adresse hellebrandt.eva@gymsmuzeum.hu.

Cselley-Haus

Das Cselley-Haus erwartet seine Besucher mit Gemälden, bildkünstlerischen und kunstgewerblichen Werken auf dem Hauptplatz von Mosonmagyaróvár. Das Haus wurde in den 1970-er Jahren renoviert, seine eklektische Fassade wurde weggemacht, und seine ursprünglichen verzierten Fenster mit Steinfassung wieder sichtbar gemacht. In den oberen Räumen ist eine kunsthandwerkliche Ausstellung zu besichtigen, beziehungsweise hat die berühmte Gyurkovich-Sammlung auch hier ihren Platz gefunden. Im tonnengewölbigen Keller des Gebäudes ist ein Römisches Lapidarium aufzufinden.

Die Gyurkovich-Sammlung war früher eine Privatsammlung, sein erstes Stück – das Gemälde Mädchen im Kopftuch von Oszkár Glatz – hat Tibor Gyurkovics noch im Jahre 1929 gekauft, wer die Sammlung später von Jahr zu Jahr erweitert, geformt hat, ganz bis zu seinem Tod. Das Stammmaterial bilden zweifellos die Gemälden der Künstler aus der ungarischen Reformzeit, Miklós Barabás, József Borsos, Sándor Kozma usw., aber auch die Werke von Mihály Munkácsy, László Mednyánszky und Pál Szinyei Merse, József Rippl Rónai. Ein bedeutendes Charakteristikum der fast halben Jahrhundert dauernden Sammelarbeit war Zielstrebigkeit, dank der eine solche Kollektion in den Besitz des Sammlerehepaars gelangte, die von vielen heimischen Bildergalerien beneidet werden kann. Die Gyurkovich-Sammlung gehört heute schon zum Gemeingut. Die Witwe von Tibor Gyurkovich hat die wertvollen Kunstschätze ewig fürs Museum hinterlegt.

  • 9200 Mosonmagyaróvár, Fő Starsse 19.
  • Telefon: 0036/96/212-094
  • E-Mail: hansagi@gymsmuzeum.hu
  • Webseite: http://hansagi.gymsmuzeum.hu

Öffnungszeit:

  • Januar - Februar: geschlossen
  • 1. März - 30. April: von 10 bis 14 Uhr
  • 1. Mai - 31. August: von 11 bis 17 Uhr
  • 1. September - 31. Oktober: von 10 bis 14 Uhr
  • November - Dezember: geschlossen
  • Montag: Ruhetag

Vorher angekündigte Gruppen werden an Arbeitstagen zwischen 8 und 16 Uhren erwartet. Ausstellungsführung mit Magnetophon kann in ungarischer, deutscher und englischer Sprache beansprucht werden.

Ausstellung im Burgkeller

Der von unvergleichlicher Schönheit zeugende Kunstdenkmalkomplex der Altenburger Burg ist ein wichtiger Zielpunkt der Touristen, so empfehlen wir auch Ihnen, ihn aufzusuchen. Der Burg-See und das zum Teil unterirdisches Burgkellersystem wurden erst vor ein paar Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In den erneuerten Burgkeller tretend kommt man in einen mit ellipseförmiger Kuppel bedeckten Raum. Von hier aus gelangt man ins Kochvorführungsraum und Restaurant, wo die Küche vom Konsumenteraum nur mit einer niedrigen Glaswand getrennt wird. Die Gäste können also hier die Anfertigung, Anrichtung der bestellten Gerichte – die besonderen Fischgerichte der Kleinen Schüttinsel (Szigetköz) - mitverfolgen. Im Konsumentenraum können gleichzeitig etwa 40 Gäste bedient werden, das Restaurant kann mit vorheriger Anmeldung in Anspruch genommen werden.

In den Ausstellungsraum gelangen wir durch einen Durchgang. Hier kann man die gegenständlichen Erinnerungen, bewahrten Dokumente, Bilder von ehemaligen Gewerben wie Goldgräberei und Fischerei besichtigen. Im nächsten Raum kann der Besucher die Bewohner des Wassermilieus der Kleinen Schüttinsel kennenlernen. Der Burggarten befindet sich zwischen dem Burg-See und dem Burgkeller, wo man über die lebende Pflanzenwelt der Kleinen Schüttinsel Informationen einholen kann.

  • Ausstellung im Burgkeller
  • 9200 Mosonmagyaróvár, Vár 2.
  • Telefon: 0036/96/704-377
  • E-Mail: varpince@gmail.com

Öffnungszeit:

15.September - 30. April:

  • Montag, Sonntag: Ruhetag
  • von Dienstag bis Freitag: von 10 bis 18 Uhr
  • Samstag: von 14 bis um 18 Uhr

1.Mai – 14. September:

  • Montag: Ruhetag
  • von Dienstag bis Freitag: von 10 bis 18 Uhr
  • Samstag und Sonntag: von 14 bis 18 Uhr

Voranmeldung erforderlich!

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